Książka Trinitat als Archetyp?; Erlauterungen zu C. G. Jung, Hegel und Augustinus Erwin Schadel

Trinitat als Archetyp?; Erlauterungen zu C. G. Jung, Hegel und Augustinus

Autor: Erwin Schadel
Język: Niemiecki
Oprawa: Miękka
Wydawca: Peter Lang AG
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In den Essays dieses Buches geht es darum, in problemorientierter Durchmusterung dreier historisch w...

Informacje o książce

Język
Niemiecki
Oprawa
Książka - Miękka
Data wydania
2008
strony
174
EAN
9783631579275
ISBN
3631579276
Enbook ID
12619820
Wydawca
Waga
248
Wymiary
150 x 209 x 13

Pełny opis

In den Essays dieses Buches geht es darum, in problemorientierter Durchmusterung dreier historisch wirksamer Denkansätze Perspektiven für integrale Zukunftsgestaltung zu gewinnen. Thematisiert werden Carl Gustav Jung (1875-1961), der zu den Pionieren moderner Tiefenpsychologie gezählt wird und in seinen Analysen des «Archetyps» der Trinität ein Modell für menschliche Selbstfindung vorlegt, der protestantische Theologe Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770-1831), der das Trinitarische im Medium seiner aprioristisch deduzierten Dialektik als die alles bewirkende Selbstentfaltung des reinen Begriffes darstellt, der lateinische Kirchenvater Aurelius Augustinus (354-430), der während seiner Auseinandersetzung mit den antiken Skeptikern in menschlicher Geistinnerlichkeit das lebendig pulsierende Ineinander von Sein, Erkennen und Wollen entdeckt und diese onto-logo-ethische Ganzheit als in-ek-kon-sistenzalen Prozess erläutert, welcher, in Bedingtes und Unbedingtes spezifiziert, ein universales Format aufzuweisen hat. In ganzheitlich orientierten Erörterungen wird die unlösbare Verflochtenheit von Welt-, Selbst- und Gotteserkenntnis hervorgehoben. Im Bezug auf Hegel und den (bisweilen) «hegelianisierenden» C. G. Jung ist dabei anzumerken, dass reines Begriffsdenken, das methodisch die Totalabstraktion alles Inhaltlichen voraussetzt, zu einer Hypostasierung des Negativen führt. Die dadurch entstehenden Aporien finden eine Auflösung, sobald die inhaltsbezogene Abstraktion rekultiviert wird und - von Augustinus her - alles Raumzeitliche in spezifisch begrenzter Teilhabe an der an sich unbegrenzten Positivität des trikausalen Seinsgrundes betrachtet wird. Das prozess- und relationstheoretisch interpretierte Theologumenon der Trinität lässt sich, kurz gesagt, als dasjenige auffassen, was es ermöglicht, die in früher Neuzeit entstandene Diastase zwischen Glaubens- und Wissensansprüchen (zwischen einem Fideismus, der nichts wissen will, und einem Rationalismus, der nichts glauben will) zu überwinden.

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