Wie gut verstehen wir das Klima der Erde wirklich? Welche natürlichen Kräfte entziehen sich noch immer unserem Zugriff? Ist das Net‑Zero‑Ziel wirklich der einzige mögliche Weg in die Zukunft?
Die Grenze der Klimawissenschaft untersucht die Klimadynamik aus der Perspektive der Physik, komplexer Systeme und der Astronomie und fasst mehrere Jahrzehnte begutachteter Forschung zusammen.
Das Buch analysiert kritisch die wissenschaftlichen Grundlagen der modernen Klimatheorie, die Entwicklung der IPCC-Bewertungen und die Grenzen globaler Klimamodelle (GCM), insbesondere im Vergleich zu Beobachtungsdaten. Es untersucht die natürliche Variabilität auf verschiedenen Zeitskalen, einschließlich ozeanischer Oszillationen, solarer Variabilität und astronomischer Zyklen, die sowohl die Sonnenaktivität als auch die Klimavariabilität beeinflussen. Dabei integriert es Satellitendaten, paläoklimatische Rekonstruktionen und empirische Modellierungsansätze.
Auf Grundlage dieser Evidenz ergibt sich eine ausgewogene Sicht auf das Klimarisiko, die einer pragmatischen Anpassung gegenüber politisch starr definierten Pfaden wie dem Net-Zero den Vorrang einräumt. Reich an Analysen und wissenschaftlicher Tiefe hilft das Buch den Leserinnen und Lesern dabei, die Klimavariabilität zu verstehen, Risiken zu bewerten, kritisch zu denken und die wichtigsten offenen Fragen der Klimawissenschaft zu erkunden.
Mit Unterstützung der „International Association for Gondwana Research" (IAGR) und des „Centro di Ricerca Previsione, Prevenzione e Controllo dei Rischi Geologici" (CERI) - Sapienza Università di Roma.
Diese Arbeit fasst die Erkenntnisse aus mehr als 650 peer-reviewten wissenschaftlichen Publikationen an der Spitze der Klimaforschung zusammen.