Der Erfolg der digitalen Transformation eines Unternehmens hängt von mehreren Faktoren ab. Ein entscheidender Faktor ist die Verfügbarkeit der erforderlichen Kompetenzen. Diese Kompetenzen versetzen Organisationen in die Lage, aktiv zu handeln und eine innovative digitale Wertschöpfung voranzutreiben. Das Management digitaler Transformationskompetenzen ist jedoch zu einer zentralen Herausforderung für Organisationen geworden, die ihren digitalen Wandel gestalten. Viele Organisationen tappen in "Kompetenzfallen", indem sie davon ausgehen, dass bestehende Kompetenzen, die in der Vergangenheit zum Erfolg geführt haben, auch im digitalen Kontext weiterhin ausreichen werden.Um Kompetenzen für die digitale Transformation erfolgreich zu ermöglichen, zu steuern und weiterzuentwickeln, müssen Organisationen unternehmensweite Mechanismen und Strukturen etablieren und koordinieren. Diese Dissertation untersucht das Konzept der Kompetenzen für die digitale Transformation und beleuchtet die zugrunde liegenden Mechanismen und Organisationsstrukturen aus einer mehrstufigen Perspektive, wodurch eine wichtige Lücke sowohl in der akademischen Forschung als auch in der Managementpraxis geschlossen wird. Durch die Klärung zentraler Begriffe, die Entwicklung neuartiger konzeptioneller Rahmenwerke und die Bereitstellung neuer empirischer Erkenntnisse trägt diese Dissertation zu einem tieferen Verständnis der Kompetenz für die digitale Transformation bei, bietet praktische Orientierungshilfen für Organisationen und schafft eine Grundlage für zukünftige Forschung.