Über 30 Jahre, zwischen 1709 und 1739, haben Mitglieder der Familie Asam, Georg und seine Söhne Cosmas Damian und Egid Quirin, in Freising gewirkt.Der Asamsaal im ehemaligen Lyzeum, der sog. Dekanatssaal in Weihenstephan, sowie die Maximiliankapelle an der Domkrypta sind bedeutende Werke des Vaters,der zuvor in Benediktbeuern und Tegernsee tätig war. Als Schüler und Mitarbeiter des Vaters wuchsen die Söhne in die Berufe des Freskanten und Stukkators hinein. Anlässlich der Tausend-Jahr-Feier des Bistums 1724 schufen sie im Auftrag des Fürstbischofs Johann Franz Eckher ein barockes Festkleid für den Freisinger Dom. Entwürfe und Ausführung der umfangreichen Freskenzyklen und der Stuckarbeiten stehen im Zentrum der Ausstellung, vor allem die erhaltenen Vorzeichnungen zum Korbiniansleben. Die gerade vollendete Restaurierung gibt Einblicke in Arbeitsweise und Werkstattorganisation der beiden Brüder.