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  • Staat und Kirche   Zippelius Reinhold, ISBN:  9783161500169 Staat und Kirche   Zippelius Reinhold, ISBN:  9783161500169

Staat und Kirche

Autor:
English summary: The historical power of religious ideas is never more visible than it is in the interaction between religion and political systems. In this way religious ideas affected deeply the distribution of political power between the pope and the emperor in the Middle Ages. On the other hand, various political interests and powers affect the preservation and the decline, the enforcement and the content of religions. The traditional cults in the Roman Empire would have declined less rapidly if they had not been given a push by the secular arm of Theodosius. It was also on the authority of Henry VIII, King of England, that the Anglican Church came into being. Reinhold Zippelius gives an account of two thousand years of cooperation and conflict among the central powers in politics and the church, using documents from these times wherever possible. German description: Religionen entstammen dem Bedurfnis, die unendlich komplexe Welt zu begreifen: sie uberschaubar und fassbar zu machen. Zugleich dienen sie als handlungsleitende Vorstellungen. So wirkte etwa das Bild, das man sich im Mittelalter von der Stellung des Papstes und des Kaisers in einer gottgestifteten Weltordnung machte, tief in die politischen Krafteverhaltnisse hinein. Die Macht herrschender Vorstellungen war auch bei der Entstehung des neuzeitlichen Verfassungsstaates wirksam; so war die Neugestaltung der Staatlichkeit auch durch einen Vorstellungswandel bedingt: Es war die grosse Idee individueller Selbstverantwortung, die zuerst in Glaubensdingen zur Wirkung gebracht und nun auf den politischen Bereich ubertragen wurde. Der Staat erschien jetzt als ein Ergebnis menschlicher Ubereinkunft. So nahmen die neuen Ideen den alten, im mittelalterlichen Weltbild gegrundeten Herrschaftsstrukturen ihre Kraft, indem sie diese ihrer Legitimitat beraubten.Auf der anderen Seite wirkt politischer Gestaltungswille auch auf Erhaltung oder Untergang, Durchsetzung und inhaltliche Gestaltung religioser Weltbilder hin. So waren etwa im romischen Imperium die altehrwurdigen Kulte weniger rasch untergegangen, wenn nicht der weltliche Arm eines Theodosius nachgeholfen hatte. Und es war ein Machtspruch Heinrichs VIII. von England, der die anglikanische Kirche begrundete.Reinhold Zippelius berichtet in diesem Buch uber das zweitausendjahrige Mit- und Gegeneinander politischer und kirchlicher Zentralgewalten - wo moglich an Hand von Dokumenten, welche die Ereignisse begleitet haben.
  • Język: Niemiecki
  • Oprawa: Paperback
  • ISBN13 (EAN): 9783161500169
  • Kategorie: Allgemeines, Lexika
  • Wymiary (mm): 113 x 180 mm
  • Wydawca: Mohr Siebeck GmbH & Co. K
  • Rok wydania: 5.2009

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English summary: The historical power of religious ideas is never more visible than it is in the interaction between religion and political systems. In this way religious ideas affected deeply the distribution of political power between the pope and the emperor in the Middle Ages. On the other hand, various political interests and powers affect the preservation and the decline, the enforcement and the content of religions. The traditional cults in the Roman Empire would have declined less rapidly if they had not been given a push by the secular arm of Theodosius. It was also on the authority of Henry VIII, King of England, that the Anglican Church came into being. Reinhold Zippelius gives an account of two thousand years of cooperation and conflict among the central powers in politics and the church, using documents from these times wherever possible. German description: Religionen entstammen dem Bedurfnis, die unendlich komplexe Welt zu begreifen: sie uberschaubar und fassbar zu machen. Zugleich dienen sie als handlungsleitende Vorstellungen. So wirkte etwa das Bild, das man sich im Mittelalter von der Stellung des Papstes und des Kaisers in einer gottgestifteten Weltordnung machte, tief in die politischen Krafteverhaltnisse hinein. Die Macht herrschender Vorstellungen war auch bei der Entstehung des neuzeitlichen Verfassungsstaates wirksam; so war die Neugestaltung der Staatlichkeit auch durch einen Vorstellungswandel bedingt: Es war die grosse Idee individueller Selbstverantwortung, die zuerst in Glaubensdingen zur Wirkung gebracht und nun auf den politischen Bereich ubertragen wurde. Der Staat erschien jetzt als ein Ergebnis menschlicher Ubereinkunft. So nahmen die neuen Ideen den alten, im mittelalterlichen Weltbild gegrundeten Herrschaftsstrukturen ihre Kraft, indem sie diese ihrer Legitimitat beraubten.Auf der anderen Seite wirkt politischer Gestaltungswille auch auf Erhaltung oder Untergang, Durchsetzung und inhaltliche Gestaltung religioser Weltbilder hin. So waren etwa im romischen Imperium die altehrwurdigen Kulte weniger rasch untergegangen, wenn nicht der weltliche Arm eines Theodosius nachgeholfen hatte. Und es war ein Machtspruch Heinrichs VIII. von England, der die anglikanische Kirche begrundete.Reinhold Zippelius berichtet in diesem Buch uber das zweitausendjahrige Mit- und Gegeneinander politischer und kirchlicher Zentralgewalten - wo moglich an Hand von Dokumenten, welche die Ereignisse begleitet haben.
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